Hochwassercharakteristik

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Das Einzugsgebiet der Tauber ist, gemessen an den übrigen süddeutschen Regionen, relativ wasserarm. Es liegt im Übergangsbereich vom ozeanischen zum kontinentalen Klima. Mit Niederschlägen von durchschnittlich 600 - 900 mm zählt es zu den niederschlagsärmeren Gebieten Deutschlands.
Große Hochwasser treten im Taubereinzugsgebiet auf, wenn hohe Niederschläge auf Böden treffen, die bereits wassergesättigt sind oder infolge von Frost kein Wasser aufnehmen können. Schneeschmelzen können den Abfluss noch verschärfen.

10- und 100-jährliche Hochwasserabflüsse der Tauber

Stelle

Tauber-km

Einzugsgebiet
in km²

HQ10
in m³/s

HQ100
in m³/s

Pegel Bockenfeld

109,00

74,1

28

52

Pegel Archshofen

89,40

286,7

78

138

Pegel Bad Mergentheim

52,10

1.013,0

174

308

Pegel Tauberbischofsheim

32,20

1.584,0

201

351

Mündung bei Wertheim

0,00

1.809,5

227

378

Die Wellenlaufzeiten an der Tauber sind relativ gering. So benötigt der Scheitel einer Hochwasserwelle nur 10 bis 12 Stunden vom Pegel Archshofen nach Bad Mergentheim und erreicht von dort in noch kürzerer Zeitspanne die Stadt Tauberbischofsheim.